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Frühjahrs - Entschlackungskur mit Kräutern

Frühjahrsmüdigkeit, Antriebsschwäche, das sind alles Dinge die wohl jeder von uns schon einmal gespürt und erlebt hat.

Oft macht man sich sorgen und denkt, was ist nur mit mir los, bin ich krank? Ich mag gar nicht aufstehen in der Früh, habe keine Motivation zur Arbeit zu gehen. So kenne ich mich gar nicht.

Zuallererst sollten solche Symptome ärztlich abgeklärt werden, den nicht immer handelt es sich bloß um Frühjahrsmüdigkeit, es können sich darin auch Anzeichen einer ernst zu nehmenden Erkrankung zeigen.

Hat man dies jedoch abklären lassen, steckt womöglich eine Frühjahrsmüdigkeit dahinter.

Was ist nun eine Frühjahrsmüdigkeit und warum fühlen wir uns so, wo doch die Tage wieder länger werden, die Sonnen Einstrahlung wieder mehr wird? Das kann doch nicht sein, oder?

Über den Winter, in der kalten Jahreszeit, haben wir es uns zu Hause so gemütlich wie nur möglich gemacht.

Wir haben zwar wärmendes zu uns genommen, wahrscheinlich auch viel Süßes. Den wenn es draußen so richtig kalt ist und es schneit und stürmt, macht man es sich drinnen schon mal gerne mit Kaffee, Kakao und Kuchen oder Keksen gemütlich. Und das ist auch gut und richtig so, in diese Zeit braucht unser Körper das auch. So kommen wir in dieser Zeit etwas besser zur Ruhe, können uns entspannen. Stärken uns mit kräftigenden Suppen und Eintöpfen, ab und zu mit einem Festagsessen. Nur frische Vitamine sind leider nicht allzu oft viele dabei.

Außer man hat einen eigenen Garten und sorgt vor, in dem man rechtzeitig Wirsing, Rosenkohl, Winterpordulak, Schwarzwurzeln, Lauch und derlei winterhartes Gemüse anbaut.

Aber der Großteil von uns hat den Winter wahrscheinlich so wie oben beschreiben verbracht mit mehr oder weniger Bewegung an der frischen Luft, vitaminärmeren Essen dafür Kohlenhydrat- und Zuckerreicher.

Da ist es also kein Wunder, dass sich unser Körper im nahenden Frühjahr mit kleinen Wehwechen und Unwohlsein bemerkbar macht, vielleicht sogar, so ist es zumindest bei mir😉 mit ein oder zwei Kilos mehr auf der Waage.


Körper und Geist brauchen einfach etwas Zeit, um sich auf das neu erwachte Frühjahr umzustellen, quasi einen Frühjahrsputz, um Ballast, den wir im Winter angehäuft haben, abzubauen.


Wie können wir unseren Körper dabei unterstützen?


Mit einer Reinigungskur oder auch Entschlacken wie man im Volksmund sagt.

Dabei ist zwischen Entschlacken und Entgiften zu unterscheiden.

Beim Entgiften werden Giftstoffe die aus der Umwelt oder durch unsere Lebensweise, auch durch schlechte, unachtsame Ernährung im Körper aufgenommen und zum Teil in Organen oder Bindegewebe abgelagert werden. z. Bsp. Nikotin, zu viel Kaffee, diverse Dämpfe, ausgeschieden oder ausgeleitet.


Entschlacken ist zuallererst eine Entsäuerung.

Schlacken sind Stoffe, die im Stoffwechsel nicht richtig ausgeschieden werden wie zum Bsp. Rückstände von Übersäuerungsprozessen.

Die Harnsäure ist ein Schlackenprodukt, das beim Abbau von Purinen entsteht.

Purine sind in Lebensmittel wie: Innereien (Leber, Nieren, Herz), Haut von Geflügel, …

Kommen durch unachtsame Ernährung zu viele von diesen Purinen im Harn vor, kann diese der Körper nicht richtig abbauen und Harnsäure Kristalle endstehen und lagern sich in den Gelenken ab, was allgemein als Gicht bekannt ist.


Auch folgendes kann zu einer Übersäuerung führen.

  • Verzehr von zu viel Schweinefleisch, führt zu Schwefelsäure Bildung

  • Große Mengen an gepökeltem Fleisch produziert im Körper Salpetersäure

  • Die Kohlensäure von Mineralwasser

  • Bewegungsmangel, der Stoffwechsel stagniert und die Schlacken können vom Körper nicht abtransportiert werden.

  • Falsche Atemtechniken

  • Linksdrehende Milchsäure aus dem Kohlenhydratabbau

  • Intensive körperliche Anstrengung, auch hier wir linksgedrehte Milchsäure produziert

(Aus: Ganzheitlich entgiften und entschlacken / Bettina Lindner)


Der Körper neutralisiert die Säuren durch basische Mineralstoffe wie Magnesium und Calcium.

Fehlen ihm diese im System greift er die Depots in Haaren, Zähnen und Knochen an, was Folgen wie Haarausfall, Karies, Osteoporose haben kann.


Damit wir unserem Körper bei seiner täglichen, schweren Arbeit unterstützen können, können wir ihm speziell im Frühjahr mit einer Frühjahrskur unter die Arme greifen.



 

Das Fasten ist eine Ausscheidungskur, eine Reinigungskur der gesamten Körpergewebe und Säfte. Es baut die überalterten Zellen ab, und regt dadurch die Neubildung von jugendlichen Zellen an. Das erklärt, warum jedes Fasten eine so ungeheure regenerierende Wirkung auf den Körper hat. Dr. Otto Buchinger (1878 – 1966)

 

Flüssigkeitszufuhr beim Fassten

Da wir beim Fasten den Körper reinigen und entschlacken wollen und auch wollen, dass der Körper die Schlackenstoffe ausscheidet, ist es sehr wichtig genügend Flüssigkeit in Form von frischem Wasser (kein Mineralwasser, sondern Quellwasser oder Stilles Wasser), ungesüßten Tees, zu uns zu nehmen. Nehmen wir uns zu wenig Zeit zum Trinken in dieser Zeit des Fastens spüren wir das durch Kopfschmerzen und Gliederschmerzen.



Ich werde hier jede Woche ein bis zwei Heilkräuter vorstellen, die eine Frühjahrs-Entschlackungskur unterstützen können.


Unterstützende Kräuter



Brunnenkresse / Bachkresse


Botanischer Name: Nasturtium officinale


Inhaltstoffe:

Glucosinolate, Senfölglykoside, Jod, Kalium,

Eisen, Mangan, Zink, Selen,

Vitamin C (80mg auf 100g Pflanzenmasse !!),

Vitamin A, B (Thiamin, Riboflavin, Niacin), D, E, K,

Pantothensäure, Carotinoide, Aminosäure



Wirkung:

Brunnenkresse hat eine vielfältige Wirkungsweise, so aktiviert sie unseren Stoffwechsel, reinig das Blut, ist appetitanregend, Schleim lösend, entgiftet und entschlackt, sie fördert die Verdauung, stärkt unsere Immunabwehr und ist harntreibend, um nur einige der Eigenschaften zu nennen.

In der Naturheilkunde findet sie Anwendung bei Nieren- und Lebererkrankungen, Erschöpfung und Müdigkeit, Anämie, Infektanfälligkeit, Ödemen.


Wie können wir sie schmackhaft für uns nutzen?

Um ihren hohen Vitamin C Gehalt voll nutzen zu können, ist die Brunnenkresse am besten roh zu genießen.

Zum Beispiel in einen Topfenaufstrich mit Kresse, oder einfach nur ein Butterbrot mit Kresse drauf.

Ein Klassiker meiner Mutter im Frühjahr war Kartoffelsalat mit Kresse.

Was bei einer Entschlackungskur einen doppelt positiven Effekt hat, da Kartoffeln basisch sind wird unser Körper nicht noch mehr übersäuert und mit Kresse haben wir auch noch eine Menge an Vitaminen C, Zink, Jod, Eisen,... zu uns genommen.


Das Rezept dazu findet ihr ganz unten unter der Rubrik Rezepte.

Viel Spass beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!


Brennnessel


Botanischer Name:

Urtica dioica (große Brennnessel)

Bei der großen, zweihäusigen Brennnessel, gibt es Männliche und Weibliche Pflanzen. Die männlichen Blütenstände stehen ab, die weiblichen hängen und bilden vor allem die Seitentriebe.

Urtica urens (kleine Brennnessel)

Die kleine Brennnessel, Urtica urens genannt, wird zwischen 15 und 45 Zentimeter hoch. Sie ist, im Gegensatz zur großen Urtica, einhäusig, was bedeutet, dass jede Pflanze sowohl männliche als auch weibliche Blüten besitzt.


Inhaltstoffe: Kieselsäure, Gerbstoffe, Magnesium, Eisen (bis zu 6% des Aschegehaltes), Kalium, Silicium, Natrium, Chlorophylle, Histamine, Ameisensäure, Essigsäure, Vitamin B, Hormone, Enzyme, Karotinoide, Kaffeesäure, Vitamin A, Vitamin C, Eiweiß



Wirkung:

Die Brennnessel ist eine meiner Lieblingspflanzen, aber ich habe so viele Lieblingspflanzen, eigentlich sind alle Pflanzen so großartig und alle haben eine Wirkung auf uns Menschen.

Man sollte sich schon auskennen, wenn man Wildkräuter Essen möchte, den einige sind zwar nicht genießbar, haben aber in der richtigen Verarbeitung, Anwendung und Menge trotzdem eine Heilwirkung auf uns Menschen. Wie schon Paracelsius sagte: "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei."


Aber bei unserer guten Brennnessel besteht da keine Gefahr und ich denke jeder kennt sie oder hatte zumindest als Kind schon einmal eine unangenehme Begegnung mit ihren Brennhaaren.

Die uns eine Mischung aus Ameisensäure und Bienengift beim brennnenesseln mit ihren Haaren, wie kleine Injektionen, unter die Haut spritzen.

Aber keine Angst, selbst das brennnesseln ist gesund.

Hat man doch früher bei Arthritis, Gicht und bei Lähmungen die sogenannte Urtifikation angewendet. Bei dieser Behandlung werden die schmerzenden Stellen mit der frischen Brennnessel abgerieben. Ich selbst bin begeisterte Anwenderin dieser Therapieform, da ich immer wieder mit Entzündungen an verschiedenen Gelenken wie Schulter, Knien, Wirbelkörpern habe und mir die Brennnessel schon mehr als einmal geholfen und gute Dienste geleistet hat.

Dieses Jahr habe ich die Brennnessel schon mit Ungeduld erwartet. Ich habe seit Anfang April an einem Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich gelitten, der nicht sonderlich groß war, aber ungut auf einen Nerv drückte, sodass ich im Zeigefinger kein Gefühl mehr hatte, dafür starke Nervenschmerzen im Arm.

Als ich dann endlich die erste Brennnessel fand fing ich an meinen Zeigfinger mit Urtica zu behandeln. Und siehe da ich habe wieder bis einen kleinen Rest, auf der Fingerkuppe, wieder ein Gefühl im Zeigefinger.


Mit ihrer Eigenschaft des Bienen- und Ameisengiftes ist die Brennnessel auch eine Übergangspflanze. Sie ist damit halb im tierischen und halb im pflanzlichen Reich zu Hause.



Auch innerlich ist die Brennnessel eine gute Heilerin.


Die Brennnessel ist leicht Stuhlgang fördernd, blutbildend, stärkend, blutreinigend, wassertreibend, entschlackend, Cholesterinsenkend, Haarwuchsfördernd, Potenzfördernd, Immunsystemstärkend, blutdrucksenkend, entzündungshemmend.

Tee:

Brennnesselkraut frisch oder getrocknet;

1 TL Kraut mit ¼ Liter kochendem Wasser überbrühen, 8 min zugedeckt (das ist wichtig wegen der enthaltenen ätherischen Öle, die sich ansonsten verflüchtigen) ziehen lassen,

zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt trinken.


Als Kur über 4-5 Wochen trinken, danach sollte eine Pause, die aus der Hälfte der Kurzeit besteht, eingelegt werden.


Brennnesseltee wirkt entschlackend und stuhlgangfördernd, kräftigend auf Leber und Galle, blutreinigend, blutbildend, also alles was wir für eine Entschlackungskur wollen :-)

Auch gegen die Frühjahrsmüdigkeit kann der Brennnesseltee aufgrund seiner Inhaltstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Eisen und Magnesium helfen.


Nebenwirkungen:

Brennnesseltee kann hin und wieder zu allergischen Reaktionen führen oder leichte Magenbeschwerden hervorrufen.

Bei eingeschränkter Herz– oder Nierentätigkeit und Ödemen, darf Brennnesseltee nicht getrunken werden.

Auch Schwangere sollten der Tee nicht trinken.





Rezepte:


Kartoffelsalat mit Kresse

Ein Klassiker meiner Mutter im Frühjahr.


Muttis Kartoffelsalat mit Kresse:



500g festkochende Kartoffeln

Gemüsebrühe

1 Zwiebel fein hacken

Senf

Apfelessig

Olivenöl

Salz

Pfeffer

Schnittlauch

2-3 Handvoll Brunnenkresse


500g festkochende Kartoffeln kochen, während die Kartoffeln zum Kochen übergestellt sind, eine Gemüsebrühe aufsetzen.

Oder vielleicht habt ihr noch eine vom Vortag, die ihr verwenden könnt. Ich bin nämlich absolut fürs Weiterverwenden und gegen das Lebensmittelwegwerfen.

Täglich werden so viele Lebensmittel weggeworfen, obwohl diese noch gut bzw. brauchbar wären, oft nur weil es an Kreativität fehlt.


Mein Motto, an ein Grundrezept halten gut und schön, aber oft ist es viel lustiger die Rezeptur abzuwandeln und ihm so seine persönliche Note zu geben.


Die gekochten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden in eine große Schüssel geben, 1 gehackte große Zwiebel dazu und mit der Gemüsebrühe übergießen, die Kartoffeln sollten nicht in der Suppe schwimmen, aber es darf ruhig ein wenig mehr Suppe sein, da die Erdäpfel ziemlich viel Flüssigkeit aufsaugen. Durch die Suppe werden auch die Senföle in der Zwiebel etwas entschärft.

Nach einer Ruhezeit von 30 min, die Marinade aus ½ EL Senf, Apfelessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Schnittlauch dazugeben.

Nun die Bachkresse unterheben.

Den Kartoffelsalat zu Bärlauch- oder Brennnesselknödel genießen!



Genauso gut kann man die Brunnenkresse aber auch unter anderen Salaten mischen.

Ein Highlight ist Rote Beete Salat mit Brunnenkresse oder ein

Wildkräutersalat:

1 Handvoll Löwenzahnblätter, Giersch, Gundelrebe, Scharbockskraut (Achtung, dieses bitte nur pflücken, solange die Blüte nicht erscheint, danach sind die Blätter leicht giftig), junge Brennnesselblätter (diese kann man kurz warm abwaschen dann verlieren sie die Brennhaare), Gänseblümchenblüten, Spitzwegerich, Blätter der Schafgarbe, Bachbungen Ehrenpreis, Labkraut, Bärlauch, Wilder Schnittlauch, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


Dressing: Apfelessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kürbiskernöl, einen Schuß Sojasauce


Als topping zum drüberstreuen eventuell noch ein paar Nüsse.


verschieden Wildkräuter für den Salat gesammelt


Brennnesselspinat:


500g frische Brennnessel

250g frischen Bärlauch

2-3 Zehen Knoblauch

1-2 Zwiebeln

150g Gemüsesuppe

250g Sahne oder 250g Kokosmilch

Salz

Pfeffer



Zwiebel klein hacken, Knoblauch fein schneiden, beides in Olivenöl anrösten, Brennnessel waschen und klein schneiden, Bärlauch klein schneiden, beides zum angerösteten Zwiebeln und dem Knoblauch geben.

Alles zusammen kurz anschwitzen lassen danach mit der Gemüsesuppe aufgießen und alles für ca. 10 min köcheln lassen.

Danach die Masse mit dem Pürierstab oder der Küchenmaschine zu einem feinen cremigen Spinat pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu schmecken mir angeröstete Kartoffeln immer sehr gut.


Guten Appetit!


Brennnesselsuppe:


1 Zwiebel

1 Knoblauch

3-4 Handvoll Brennnessel

Gemüsesuppe

2 EL Hafermark

Apfelessig

Sojasauce

Salz

Pfeffer

Altes Brot / Brot-Croutons


Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl andünsten, die fein gehackte Brennnessel dazugeben und kurz mit anschwitzen, danach das Hafermark dazugeben nochmals kurz anschwitzen, mit einem Schuss Apfelessig ablöschen, die Suppe dazugeben und alles zusammen für ca. ½ Stunde köcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Altes Brot in Würfel schneiden, kurz in einer Pfanne mit Olivenöl anrösten das Brot entfaltet dadurch ein sehr gutes Röstaroma und muss nicht weggeworfen werden.

Die, in Teller angerichtete, Suppe noch mit den Croutons bestreuen und servieren.


Brennnessel Pesto:


300g Brennnesseln

50g Sonnenblumenkerne

4 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

100g Nüsse nach Wahl

1-2 TL Zitronensaft

1-2 TL Salz

Pfeffer

300ml Olivenöl

Event. etwas Honig (1-2 TL)


Brennnesseln mit Olivenöl und Zitronensaft fein pürieren, Knoblauch und Zwiebel fein hacken,

Sonnenblumenkerne und Nüsse in einer Pfanne leicht anrösten (so dass sie ein feines Röstaroma entfalten), auf einem Teller abkühlen lassen, in derselben Pfanne die Zwiebel und den Knoblauch andünsten und ebenfalls abkühlen lassen.

Wenn die Nüsse, Sonnenblumenkerne, Zwiebel und der Knoblauch abgekühlt sind, wird alles mit der Brennnesselmasse vermengt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Wer möchte kann noch 1-2 TL Honig beimengen.


Entweder gleich zu Pasta essen oder in saubere Gläser füllen, zum Abschluss ein wenig Olivenöl darüber geben und verschließen. Kühl und dunkel Lagern, dann ist das Pesto für ein halbes Jahr haltbar.




Frühjahrskräutersuppe:


2 Handvoll Wildkräuter (Löwenzahn, Schafgarbe, Veilchen, Vogelmiere, Bachbungen Ehrenpreis,

Gundelrebe, Brennnessel, Giersch, Sauerampfer, Spitzwegerich, Bärlauch,)

3 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

Liebstöckel

Stangensellerie

1-2 Lorbeerblätter

Kümmel

Schnittlauch

Petersilie

Wacholderbeeren

Salz

Pfeffer


Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in einem Topf anrösten, die Kräuter fein hacken und mit 1 TL Zucker zu Zwiebel und Knoblauch geben.

Kurz anschwitzen. Mit Wasser aufgießen, Liebstöckel und Sellerie dazugeben.

Die Gewürze: Petersilie, Wacholderbeeren, Kümmel, Salz und Pfeffer dazugeben und alles für ca. 20 min köcheln lassen.


Wer möchte kann noch etwas rahmhaltige Milch oder Hafermilch dazu geben.






Löwenzahn-Brennnessel-Spinat-Tarte



Teig:

1 ½ Tasse Vollkorndinkel Mehl

1 TL Salz

½ Tasse Olivenöl

4 EL kaltes Wasser

½ TL Thymian oder Rosmarin


Fülle:

1 Handvoll Brennnessel

1 Handvoll Löwenzahnblätter

3 rote Zwiebeln in Ringe geschnitten

40g Schafkäse

2 Eier

½ Tasse Milch

½ Tasse Sauerrahm

1 EL Balsamico

Salz, Pfeffer

Muskat


Backofen auf 220°C vorheizen. Für den Teig Mehl, Salz und Thymian vermischen, das Öl dazu geben und mit der Gabel zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Dann das kalte Wasser dazu geben und alles zusammen zu einem homogenen Teig verkneten. Im Kühlschrank 30min ruhen lassen.


In der zwischen Zeit, die Zwiebelringe mit etwas Öl in eine Pfanne geben, eine Prise Salz und ¼ Tasse Wasser dazu geben. Bei hoher Hitze zugedeckt köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Nun die Brennnessel dazu geben und verrühren. Balsamico dazugeben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eier, Milch und Sauerrahm verquirlen mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen.



Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.

Die Tarteform mit dem Teig auslegen, an den Seitenränder hochziehen und andrücken.

Den Käse auf den Tarteboden verteilen, die Löwenzahnblätter darüber verteilen, danach die Zwiebel – Brennnesselmasse darüber geben und zum Schluss die Eier-Milch-Sauerrahm Mischung mit einem Löffel verteilen.

Die Tate in den Backofen schieben und bei 180°C für ca. 30min backen.


Dazu passt hervorragend ein Wildkräutersalat






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Text: Barbara Schafflinger

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